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Du bist, was du isst?

Verena von „Young Mum Blogging“ hat zur Blogparade zum Thema Ernährung aufgerufen und da dies perfekt zum Thema meines Blogs passt, dachte ich mir, da mache ich gleich mit! Und ihr habt so die Gelegenheit, ein bisschen mehr über mich und meine Einstellung zum Thema Ernährung zu erfahren. Die Fragen sind von Verena vorgegeben, die Antworten meine! Viel Spaß beim Lesen!

Bevorzugst Du einen bestimmten Ernährungs-Typ?

Nein, an sich nicht. Aber durch meine Zöliakie ist vorgegeben, dass ich mich glutenfrei ernähre. Die Krankheit habe ich seit meiner Geburt, diagnostiziert wurde sie, als ich zwei Jahre alt war. Seit dem ernähre ich mich ohne Gluten – ich kenne es also gar nicht anders. Dass glutenfrei mittlerweile jedem ein Begriff ist, finde ich ganz witzig. Es hat aber auch seine Nachteile, dass eine Krankheit plötzlich zum Lifestyle-Trend wurde.

Welche Lebensmittel liegen bei jedem Einkauf in Deinem Wagen?

Ich habe immer Milch, Käse (meistens Gauda) und irgendein Gemüse im Einkaufswagen. Das Gemüse variiert je nach Saison, meist sind es Tomaten, Gurken, Paprika oder ähnliches. Also eigentlich immer etwas, dass sich auch kalt zur Jause essen soll – denn wir sind richtige Jausner, abends gibt es oft kalt.

Worauf achtest Du beim Kauf der Lebensmittel?

Wie gesagt achte ich beim Gemüse sehr darauf, was gerade Saison hat und dass es aus Österreich kommt. Ich greife eher zu bio, als zu konventionell, lieber zu offen, als zu verpackt. Generell lese ich die Inhaltsstoffe fast aller Produkte, natürlich um herauszufinden, ob sie auch wirklich glutenfrei sind. Leider gibt es viele Produkte, die Weizen enthalten, bei denen man es nicht glauben würde. Zum Beispiel Pommes oder Tiefkühlspinat. Da ich die Inhaltsstoffe lese, fallen mir auch andere Dinge auf, die ich zu meiden versuche. Wenn ein Produkt Palmöl enthält, kaufe ich es nicht.

 Bioladen oder Supermarktkette?

Ich wohne auf dem Land, da gibt es keinen Bioladen im klassischen Sinn. Also kaufe ich die Dinge des täglichen Bedarfs im Supermarkt. Aber alle zwei Wochen bekommen wir eine Gemüse-Kiste vom Biohof Achleitner mit Bio-Produkten und Eier, Butter und Frischkäse kaufe ich bei einer Bäuerin aus dem Nachbarort.

Gibt es Allergien oder Unverträglichkeiten, auf die Du bei der Ernährung in deiner Familie achtest?

Ja, wie gesagt habe ich Zöliakie. Meine Tochter und mein Mann haben keine Unverträglichkeiten. Daher wird bei uns entweder rein glutenfrei oder doppelt gekocht. Letzteres zum Beispiel bei Nudeln, da die glutenfreien Nudeln erstens anders schmecken und zweitens sehr teuer sind. Generell habe ich mich aber darauf eingestellt, so zu kochen, dass ich ohnehin wenige Gerichte mit Mehl oder ähnlichem koche.

Wenn es sich nicht vermeiden lässt, wie zum Beispiel bei Lasagne, dann kann das durchaus auch so aussehen:

Lasagne glutenfrei und nicht-glutenfrei

Gibt es ein Gericht/Speise, die einmal in der Woche fix auf dem Speiseplan steht?

Spagetthi. Die lieben wir alle drei heiß und innig. Immer auch mit selbstgemachten Sugo. Da koche ich meist einen Riesentopf voll, damit wir etwas einfrieren können und für ein paar Mal haben. Nudeln gibt es eben dann glutenfrei und nicht glutenfrei.

Und fast genauso oft gibt es Curry in den verschiedensten Varianten. Da verkoche ich das Gemüse, das ich gerade zu Hause habe, manchmal gibts Garnelen dazu, oft auch Tofu. Und es gibt immer eine „Kinder“-Variante, weil mein Mann und ich sehr scharf essen, Töchterchen selbstverständlich nicht.

Was isst deine Familie meist zum Frühstück und zum Abendessen?

Meine Tochter und ich essen Müsli oder Frühstücksflocken – glutenfrei. Meine Tochter bevorzugt lustigerweise bei vielen Dingen die glutenfreie Variante. Ich glaube aber, das hat nichts mit dem Geschmack, sondern viel mehr damit zu tun, dass sie eben das haben will, was ich esse 😉 Mein Mann frühstückt nicht, für den gibt es nur Kaffee. Für mich natürlich auch.

Abendessen ist bei uns sehr oft Jause, also Käsebrot, Wurstbrot, dazu Gemüse, Aufstriche,… was eben grade zuhause ist.

Abschließend, hat sich Deine Ernährungsweise seit deinem Kind verändert? Wenn ja, wie?

Extrem würde ich sagen. Ich habe mich durch meine Krankheit immer sehr bewusst ernährt. Aber als ich schwanger wurde, habe ich einen regelrechten Gesund-Essen-Wahn bekommen 😉 Das hat sich dann bei der Beikost-Einführung weitergezogen und ist auch bis heute so. Natürlich stehen auch einmal Würstchen mit Pommes auf dem Tisch, aber meist achte ich sehr darauf, was wir essen. Und auch wenn es kein klassisches „gesundes“ Essen ist, so ist es doch fast immer frisch gekocht – was ich mindestens genauso wichtig finde.

Brokkoli

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