Glutenfrei durch Berlin – Meine Tipps

Warum und weshalb man nach Berlin fahren sollte – dazu muss ich wohl nichts sagen. Aber es lohnt sich doch, ein paar Worte darüber zu verlieren, warum man als Zöli hinfahren sollte: Weil es echt ein paar super Lokale gibt, die glutenfrei anbieten und weil glutenfrei in Berlin auch wirklich eine gute und sichtbare Alternative ist. Da ich nur auf einem Kurztrip dort war, hier meine Highlights in aller Kürze:

 

Das Hotel:

Übernachtet haben wir im Schulz Hotel. Die Lage ist top, wenn auch auf den ersten Blick nicht ganz zentral. Auf den zweiten Blick erkennt man jedoch, dass zwischen East Side Gallery, Ostbahnhof und Spree sehr gut leben lässt. Im Schulz Hotel ist alles sehr zwanglos, die Zimmer sind basic und gebucht werden kann mit oder ohne Frühstück. Es gibt eine Gästeküche, in der man sich auch selbst versorgen kann. Damit ist das Hotel echt eine günstige Alternative und für Zölis natürlich eine tolle Option. Übrigens auch, wenn man mit Frühstück bucht. Einfach nach glutenfreien Brötchen fragen, zehn Minuten warten und dann frisch aufgebackenes Gebäck bekommen – so gefällt uns das!

Frühstücksraum im Schulz

Das Frühstück:

Wer nicht im Hotel frühstückt, findet in Berlin endlos viele Möglichkeiten. Mir hat das Alex im Sony Center am Potsdamer Platz sehr gut gefallen. Zum einen ist das ein perfekter Ausgangspunkt für Sightseeing, zum anderen gibt es dort ein wirklich umfassendes Frühstücksbuffet, das schon fast als Brunch durchgehen kann. Und auch hier: Einfach nach glutenfreien Brötchen fragen, ein paar Minuten warten und frisch aufgebackenes Gebäck bekommen – diesmal von Hutwiler, eine Marke die ich auch echt gerne mag.

Glutenfreie Spätzle im Glutananda

Der Lunch:

Ein absolutes Muss ist das „Glutananda“. Klein, unauffällig und in einer kleinen Seitengasse in Kreuzberg wird dort absolut glutenfrei gekocht. Die Spezialität sind Spätzle und Crepes, es gibt eine
täglich wechselnde Mittagskarte und am Wochenende Brunch. Noch dazu ist es echt gemütlich, vor allem wenn man draußen sitzen kann. Ich hab mir den Bauch mit Spätlze mit Schnitzel und Crepes vollgeschlagen und war mehr als zufrieden! Achtung: Nur bis 18 Uhr geöffnet! Gleich ums Eck ist übrigens die Bergmanngasse, dort gibt es eine ganze Reihe von Lokalen und Bars, wo man den Nachmittag oder Abend gemütlich ausklingen lassen kann.

Das Dinner:

In Berlin lohnt es sich die Augen offenzuhalten, da immer wieder irgendwo der Vermerk „glutenfrei“ an der Tür eines Lokals zu finden ist. Eine Variante direkt am Brandenburger Tor ist die Trattoria Mama, die glutenfreie Pasta anbietet. Im Innenhof ist man vom Touristentrubel auch etwas abgeschirmt.

Die Hipster-Variante:

Man hat ja von Berlin schon dieses Hipster-Bobo-Klischee vor Augen. Und wer dieses Klischee erfüllt bekommen möchte, der geht an einem Donnerstag in die Markthalle Neun zum Streetfood Market. Es gibt reihenweise glutenfreie Speisen und auch Stände, die nur glutenfrei anbieten. Daher muss man sich um Kontamination keine Sorgen machen. Sorgen muss man sich eher um einen Platz machen, denn der Andrang ist sehr groß. Hat man einen Platz gefunden, schwärmt man am besten einzeln aus, um sich mit immer neuen Köstlichkeiten und ebenso köstlichen und hippen Getränken zu versorgen. Und dann: genießen, schauen und Kreuzberg pur erleben.

Glutenfreie brasilianische Käsekugel aus Tapiokamehl

Was könnt ihr in Berlin empfehlen? Wo gibt es das beste glutenfreie Essen? Ich freue mich über eure Kommentare!

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