Linktipps zum Thema Zöliakie

Klicktipps für Zöliakie-Betroffene

Zwar bemühe ich mich, breitgefächerte Informationen auf diesem Blog zur Verfügung zu stellen, aber natürlich kann ich nicht alles abdecken. Und ich bin auch überzeugt davon, dass ich das gar nicht muss. Immerhin gibt es viele tolle Zöliakie- und Glutenfrei-Seiten und – Communitys! Deshalb habe ich mir gedacht, ich sammle hier meine Link-Tipps für euch zusammen.

Für Rezepte gibt es eine Nummer eins Adresse und das ist die Facebook-Gruppe von Oliver Welling, den ich an dieser Stelle schon einmal zum Interview gebeten habe. Zwar werden alle seine Rezepte mit Schär-Mehlen gemacht, aber wer damit kein Problem hat – und dafür würde ich auch gar keinen Grund sehen – ist in der Facebook-Gruppe Olivers glutenfreie Rezepte gut aufgehoben. Die Rezept-Suche ist dort aber vor allem mobil nicht ganz einfach. Deshalb hat Oliver all seine Rezepte für Zöliakie-Betroffene auch auf der Website https://www.olivers-glutenfreie-rezepte.com/ zusammengefasst. Wie gesagt, ich kann sie nur empfehlen und mein Lieblingsrezept ist eindeutig der Pizzateig.

Ebenfalls sehr viele und sehr gute glutenfreie Rezepte gibt es auf der Website von Tanja (rezepte-glutenfrei.de) zu finden. Sie ist schon sehr lange als glutenfreie Bloggerin unterwegs und entsprechend umfangreich ist ihre Rezeptsammlung auch. Dass ihre Rezepte auch absolut praxistauglich sind, beweist der lange Weg, denn Tanja selbst gehen musste, bis sie erfolgreich glutenfrei gebacken hat. Ihre Geschichte erzählt sie hier („Am Anfang hieß es Backofen zu, Mülleimer auf“).

Austausch mit anderen Zöliakie -Betroffenen

Wichtig ist Zöliakie-Betroffenen, sich mit anderen austauschen zu können. Über die alltäglichen Probleme, Schwierigkeiten und Unsicherheiten reden zu können. Oder sich manchmal auch nur bei Menschen auszuweinen, die wissen, wie es einem geht. Eine der größten deutschsprachige Plattform auf Facebook dafür ist die Gruppe „Zöliakie Austausch“, die von Jürgen Schmidtlein ins Leben gerufen wurde.

Das österreichische Pendant dazu ist die Facebook-Gruppe „Zöliakie Österreich“, die zwar kleiner, aber natürlich entsprechend auch regionaler was Lokal-Tipps und Einkaufsmöglichkeiten angeht, ist.

Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht unbedingt der größte Facebook-Freund. Aber ist ist nun einmal die größte und – trotz aller Konkurrenz – noch immer für diese Zwecke am besten nutzbare Plattform. Ich selbst bin natürlich auch vertreten, mich findet ihr hier „Coeli-News“.

Offizielle Websites

Kommen wir zu den „offiziellen“ Websites. Mittlerweile haben fast alle Länder Zöliakie-Gesellschaften, die fachkundige Informationen aufbereiten, aber auch bei den Gesetzgebern Lobbyarbeit für Betroffene machen. Das ist wichtig und nicht zu unterschätzen. Ohne diese wichtige Arbeit gebe es zum Beispiel kein einheitliches Glutenfrei-Symbol oder auch sicher nicht die Allergenkennzeichnung. Ich weiß, letztere ist sehr umstritten. Aber ich bin der Meinung, für uns Zöliakie-Patienten hat sie wirklich eine Verbesserung gebracht. Meine Gedanken dazu könnt ihr auch hier nachlesen.

Aber zurück zu den Websites. Ich empfehle euch die Deutsche Zöliakie Gesellschaft, die Österreichische Arbeitgemeinschaft Zöliakie und die IG Zöliakie in der Schweiz.

Viele Zölis trauen sich nicht zu verreisen. Wie unbegründet diese Sorge ist, kann man unter anderem auf dem Blog glutenfreiumdiewelt.de nachlesen. Warum und wieso Anna über diese Thema schreibt, hat sie mir hier verraten.

Falls ihr erwartet habt, dass ich Apps wie Codecheck oder ähnliches empfehle, muss ich euch leider enttäuschen. Ich halte das alles für überflüssig. Die einzige App, die ihr braucht um herauszufinden, ob etwas glutenfrei ist oder nicht, ist euer Gehirn. Zutaten lesen und mit dem abgleichen, was für Zölis erlaubt, und was verboten ist – das ist unser Einmaleins, das sollten wir ganz ohne technische Hilfsmittel beherrschen.

Und zum Schluss noch ein paar Link-Empfehlungen, die nichts mit Zöliakie zu tun haben:

Frauen und Finanzen – das scheint für viele noch immer ein Widerspruch. Viel zuwenige Frauen nehmen ihre Finanzen selbst in die Hand. Das zu ändern, hat sich Natascha Wegerlin unter dem Pseudonym „Madame Moneypenny“ zur Mission gemacht. Sie bloggt, hat einen Podcast, ein Hörbuch und Bücher zum Thema verfasst. All das kann ich euch wärmstens empfehlen, vor allem ihren Bestseller „Madame Moneypenny – Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können“.

Mama-Blogs gibt es wie Sand am Meer. Der lustigste und ehrlichste ist meiner Meinung nach „Einerschreitimmer“ von der Zwillingsmama Christina. Auch für Nicht-Zwillingsmütter absolut empfehlenswert. Nicht nur, weil ich manchmal gastbloggen darf 😉

Euch fehlen Empfehlungen? Ihr habt noch den einen oder anderen Geheimtipp? Dann immer her damit!

 

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