Die vielen verschiedenen Arten Gurken einzulegen

Mindestens ebenso üppig wie die Tomantenernte, ist heuer bei mir auch die Gurkenernte ausgefallen. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach dem perfekten Einlegerezept gemacht – und habe unzählige gefunden. Ein paar habe ich hier für euch zusammengefasst. Grundsätzlich gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Sauber arbeiten: Die Gläser und Deckel vor dem Befüllen unbedingt auskochen!
Entkernen: Die Kerne mit einem Löffel rausschaben, nur das „feste“ Fruchtfleisch übrig lassen. Sonst werden die eingelegten Gurken sehr matschig.
Ziehen lassen: Je länger sie stehen, desto besser werden die eingelegten Gurken. Wurde alles richtig gemacht, sind sie auch ewig haltbar!
Gläser: Ob Rex-Glas oder Schraubverschluss ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Wichtig ist, dass der Deckel wirklich fest und luftdicht geschlossen ist.

Eingelegte Senfgurken:

  • Zwei Kilo Gurken
  • ein halber Liter Weißweinessig
  • ein halber Liter Wasser
  • 500 Gramm Zucker
  • ein Esslöffel Senfkörner
  • ein Teelöffel Gewürzmischung (gibt fertige Gurken-Einlegegewürze)
  • drei Teelöffel Salz
  • eine Zwiebel
  • ein Bund frischer Dill

Zubereitung: Gurken schälen, vierteln und entkernen. In gleich große Stücke schneiden und mit Zwiebel und Dill in Gläser schichten. Wasser, Essig, Zucker, Salz, Senfkörner und das Einlegegewürz kurz aufkochen lassen und noch heiß in die Gläser füllen. Der Inhalt muss bedeckt sein, aber im Glas kann etwa noch ein halber Zentimeter Luft bleiben. Deckel sofort drauf, über Nacht auf den Kopf stellen.

Eingelegte Gurken im Wasserbad:

  • 1,5 Liter Wasser
  • 0,75 Liter Essig (fünfprozentig)
  • 60 Gramm Salz
  • 180 Gramm Zucker

Alles zusammen erhitzen und gleich über die kleingeschnittenen und entkernten Gurken geben. Der Sud kann auch kühl aufbewahrt und je nach Bedarf verwendet werden. Die geschlossenen mit Gurken und Sud gefüllten Gläser im Wasserbad erhitzen, bis im Inneren Bläschen aufsteigen.

Fertiger Einlegeessig:

Die einfachste Variante ist es, fertigen Einlegeessig zu verwenden. Saubere Gläser, Gurken geschält und entkernt rein, Essig drüber, Glas verschließen, fertig.

Welches Rezept denn nun geschmacklich am Besten ist, kann ich euch so leider nicht verraten. Dazu sind die Geschmäcker einfach zu verschieden. Dem einen ist der fertige Einlegeessig viel zu sauer, dem nächsten zu mild. Grundsätzlich empfehle ich aber immer mit Gewürzen, Kräutern und Zwiebel zu arbeiten, weil das ein ganz anderes Geschmackserlebnis ist. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Nach welchem Rezept macht ihr eingelegte Gurken? Habt ihr noch weitere Tipps und Tricks auf Lager? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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